Die Ausbeute an Kreuzigungen im diesjährigen Karfreitags-Fernsehprogramm ist zwar gering, aber umso gehaltvoller. Leider handelt es sich nicht immer um das Original, sondern auch um Imitationes:
- Mit der Matthäuspassion von Johann Sebastian Bach (BR – 12:35 Uhr) wird das Leiden musikalisch nachvollzogen.
- Quo Vadis (ARD – 15:45 Uhr) ist zwar ein Klassiker, zeigt aber lediglich das Leiden des Petrus und anderer Christen.
- Durch Passion Christi von Mel Gibson (Pro 7 – 23:35 Uhr) kann ein jeder noch einmal die Highlights europäischer Kunstgeschichte nachvollziehen.
Unter uns Ministranten: Das ging schon mal besser. Ich meine mich zu erinnern, dass ich 2001 ich auf fünf Original-Kreuzigungen (Ben Hur, Das Gewand, Die größte Geschichte alles Zeiten und noch zwei mehr) kam. Schön wär’ auch mal wieder der Film von Passolini; aber das ist eher die Ausnahme.
Wer mag kann sich dabei auch betrinken oder programmieren. Ich wünsche allen Viel Spaß, einen schönen Karfreitag und frohe Ostern.