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Die eine und die andere

In Fundstücke, Widrigkeiten des Lebens on März 24, 2009 at 12:00

377px-ada_lovelace1Mein Beitrag zum Ada Lovelace Day (am 24. März) ist ganz kurz. Er beruht auf einer persönlichen Erfahrung mit zwei Frauen in einer Extremsituation. Ich könnte ihn zwar mit zahlreichen Anekdoten auswalzen, aber ich möchte lieber die Quintessenz in eine knackige Gegenüberstellung packen.

Es handelt sich um zwei Frauen im gleichen Alter (50+) und im selben Berufsfeld:

  • Die eine war Projektleiterin. Da sie an der Speerspitze einer Geisteswissenschaft voranschreitet, ist ihr der Einsatz technischer Mittel in fast allen Bereichen eines Projektes selbstverständlich (Finanzen, Inventur, Dokumentation, Vermessung); vielleicht nicht geliebt, meistens umständlich, aber doch in der Nützlichkeit geschätzt.
  • Die andere konnte mit Computern nicht umgehen. Sie zerstörte durch Unkenntnis ein wichtiges Kommunikationsmittel, das uns beinahe von der Außenwelt abschnitt. Da sie sich seltsam ausdrückte, stiftete sie Verwirrung. Sie mochte keinen Verwaltungskram und fand Listen blöde, wollte aber dennoch über lebenswichtige Dinge, über die sie keinen Überblick hatte, Entscheidungen treffen. Als Sie merkte, dass sie nicht mithalten konnte, wurde sie zum Arschloch, obwohl sie immer ein offenes Ohr für Fragen gefunden hätte.

Was lernen wir daraus: Wissen und Technik bringen Dich in die Lage über Dinge zu entscheiden, und wenn du gut und verantwortungsvoll bist, kannst du die Welt damit ein bisschen besser machen. Außerdem wirst du besser bezahlt.

Du musst kein Arschloch werden.

Twittelator 2.0 – Absturz nach Update – Temporäre Abhilfe

In identi.ca, twitter on März 19, 2009 at 9:30

Twittelaltor ist ein Client für Microblogging-Dienste wie identi.ca oder auch Twitter.

Nach dem letzten Update auf Version 2.0 stürzte bei mir Twittelator Pro beim Anzeigen des Startbildschirms ab und war auch nach mehrmaligen Neuaufrufen nicht dazu zu bewegen, korrekt zu arbeiten. Die Lösung ist eine Neuinstallation von Twittelator.

Twittelator erscheint mir in der neuen Version wesentlich übersichtlicher und schneller als in der Vorgängervariante, zudem sieht einfach besser aus und hat eine durchdachtere GUI als seine Konkurrenten, so dass ich das Programm sehr empfehlen kann.

Mittlerweile habe ich aber bemerkt, dass die App auch nach einer Neuinstallation unbegründet gelegentlich nicht mehr starten möchte. Wem also ständige Neuinstallationen zu nervig sind, dem kann ich einen Blick auf eine Liste alternativer Apps (mit identi.ca-Unterstützung) empfehlen. Diese befindet sich am Ende dieses Eintrags.

Zur Installation: Bitte beachte dabei, dass die Zugangsdaten verloren gehen! Also kurz nochmal an das Passwort erinnern.

== Entweder, was am einfachsten ist: Twittelator löschen und über den App Store noch einmal runterladen, d.h. auf den “Jetzt kaufen”-Button drücken. Dieses “Kaufen” dürfte aber unproblematisch sein, da sich Apple merkt, welches Programm man schon einmal gekauft hatte; man zahlt also nicht zweimal.

== Oder, über iTunes. Schritt für Schritt:

  • Falls das Update über das iPhone / iPod Touch bezogen wurde, zuerst mit iTunes synchronisieren, um das Update zu sichern.
  • iPhone von iTunes abmelden
  • Twittelator auf dem iPhone löschen
  • iPhone wieder an iTunes anstöpseln: es startet der Synchronisierungsvorgang, wobei Twittelator aus der Liste der zu synchronisierenden Apps ausgetragen wird.
  • Jetzt in iTunes -> Geräte “Dein iPhone” -> Reiter “Programme” bei Twittelator das Häkchen wieder setzen.
  • Unten links die Synchronisierung per Hand starten
  • Twittelator wird wieder installiert.
  • iPhone abstöpseln.
  • Twittelator starten, Zugangsdaten neu eingeben.
  • Fertig.

Liste der identi.ca-Clients für iPhone / iPod Touch mit Links auf den App Store von Apple (ich krieg da nix von):

  • Twittelator Pro
  • LaTwit: irgendwie komisch (Farben, Verhalten, Abstürze, aber günstiger als Twittelator Pro)
  • Nambu: nicht ausprobiert, kostenlos (bei jetzigem Stand)

Viel Fläche für wenig Geld – die Zukunft des Monitors?

In Apple on Dezember 21, 2008 at 8:00

Ich habe da mal eine Frage: Was passiert eigentlich in der Monitor-Industrie in den nächten zwei Jahren?

Vier Beispiele: 1. Ich kaufte vor zwei Jahren einen 19”-Flachbild-Monitor, klassisches Seitenverhätlnis 3:4, für wenig Geld. Das war für mich eine Revolution, ich fühlte mich wie der König des Internets. Mein neuer PC hatte eine Grafikkarte für den Betrieb von 2 Monitoren; der parallele Betrieb war der Hammer. Wohlgemerkt, dieses Erlebnis galt für mich als Standarderfahrung für normale Nutzer, weil ich generell die billigste Ware, und nur in Ausnahmefällen Ware aus einem mittleren Preissegment kaufe.

2. Nachdem der PC schon fast totgerödelt war, wechselte ich aufs MacBook als Standard-Arbeitskomputer und entdeckte, dass problemlos ein zweiter Monitor angeschlossen werden kann. Also zwei Monitore sind Standard.

3.  Vor zwei Wochen brauchte ein Bekannter einen Rat, weil ein Kabel (!) für seinen Röhrenmonitor (!!) nicht mehr aufzutreiben war. Er stand in einer Klitsche am Ende einer Großstadt und wollte wissen, ob er einen 22” Monitor für 160 Euro kaufen solle. Mittlerweile war ich in einem gr0ßen Elekronikkaufhaus (Weihnachtsbummel zwingt zu seltsamen Begegnungen) und habe sie gesehen: viel Fläche für wenig Geld.

4. Monitore nerven; am Schreibtisch rumsitzen nervt; Tastaturen nerven. Mein iPod Touch hat sich innerhalb weniger Wochen zur vollen Internet-Zapfsäule entwickelt: normales Surfen, Email, kleinst-Blogging, facebook usw., also alles was mit Kommunikation zu tun hat, wird über ein kleines berührbares Display abgehandelt.

5. Fernseher sind echt groß!

Die Frage lautet jetzt: Wird es die Monitor-Schaufläche in zwei Jahren noch geben? Größer geht’s eigentlich nicht. Wer braucht Monitore? Werden Monitore zu Fernsehern und Fernseher zu Monitoren? Stirbt das Fernsehen?

Fragen eines Ahnungslosen.

PS: Der 13”-Monitor an meim MacBook macht sich beim Schreiben dieses Beitrags ganz toll ;-)